Mit Wohnwagen und Wohnmobil über den Kanal
Länge und Höhe machen den Preis, Gasflaschen werden deklariert, LPG darf an Bord - was bei P&O, DFDS und Irish Ferries für Wohnmobile und Gespanne gilt, und wo du die Nacht vor der Frühabfahrt verbringst.
- Wohnmobile und Gespanne auf jeder Abfahrt
- Gasflaschen bis 47 kg, deklariert und abgesperrt
- LPG-Antrieb auf der Fähre erlaubt, im Tunnel nicht
Wohnmobil und Wohnwagen auf der Fähre Calais - Dover
Inhaltsverzeichnis
Für Reisende mit Wohnmobil oder Gespann ist die Fähre Calais - Dover die einfachste Kanalquerung: alle drei Reedereien nehmen große Fahrzeuge auf jeder Abfahrt mit, der Gaskocher darf an Bord, und wer mit Autogas fährt, hat hier die einzige Option, denn der Tunnel schließt LPG-Antriebe aus. Was diese Seite klärt, sind die vier Dinge, die vor der Buchung feststehen müssen: die Maße, die Gasflaschen, die Reihenfolge am Hafen und die Nacht vor einer Frühabfahrt. Die Preise nach Fahrzeugklasse stehen unter Preise, die allgemeinen Fahrzeugregeln unter Fahrzeuge.
Länge und Höhe machen den Preis
Das Autodeck wird nach Metern verkauft, und die Reedereien schneiden ihre Klassen unterschiedlich. DFDS führt Pkw bis 1,85 m Höhe und 5 m Länge, hohe Pkw bis 2,2 m und 6 m, große Fahrzeuge bis 2,7 m und 7 m, darüber Wohnmobil-Klassen bis 7, 10 und 12 m Länge bei bis zu 4 m Höhe; Wohnwagen bis 5 m und bis 8 m. Irish Ferries trennt Pkw bis 1,9 m und bis 2,25 m Höhe, Wohnmobile bis 2,25 m Höhe und unter 8 m Länge, darüber eine eigene Klasse, und ab 8 m bis 12 m Länge zählt die Höhe nicht mehr; alles über 12 m ist Fracht. P&O arbeitet mit ähnlichen Bändern und verlangt, dass du die Maße bei der Buchung angibst.
Gemessen wird über alles und beladen: das Gespann von der Stoßstange des Zugfahrzeugs bis zum Heck des Wohnwagens, das Wohnmobil inklusive Fahrradträger am Heck und Dachbox, Sat-Schüssel oder Klimaanlage oben. Eine ehrlich gemessene Klasse ist die günstigste Gewohnheit auf dieser Route, denn eine zu kleine Angabe wird am Check-in nachberechnet - zum Hafentarif, nicht zum Vorbuchungspreis.
Gasflaschen: 47 Kilo, abgesperrt, deklariert
Die Grenze ist bei allen dreien dieselbe: maximal 47 kg Gas je Fahrzeug. P&O erlaubt dafür höchstens drei Flaschen Butan oder Propan, die deklariert, abgesperrt und gesichert sein müssen; Irish Ferries ebenfalls höchstens drei, abgesperrt, gesichert und fern von Zündquellen; DFDS zählt die 47 kg je Wohnwagen oder Wohnmobil und will, dass mindestens eine Flasche an einen Verbraucher wie den Kühlschrank angeschlossen ist. Überall gilt: am Check-in angeben, Geräte während der Überfahrt aus. Zusatzkraftstoff in Kanistern nimmt P&O nicht mit, und Bordstrom für den Wohnwagen gibt es auf dieser kurzen Überfahrt nicht - der Kühlschrank hält 90 Minuten auch ohne.
LPG-Antrieb: Fähre ja, Tunnel nein
Wer mit Autogas fährt, hat hier den entscheidenden Unterschied zur Alternative: P&O akzeptiert werksseitige LPG-Anlagen, Irish Ferries LPG-, LNG- und CNG-Fahrzeuge, solange die Ventile an Bord geschlossen sind. LeShuttle nimmt keine LPG- oder Dual-Fuel-Fahrzeuge mit - Campinggasflaschen ja, den Antrieb nein. Für Autogas-Wohnmobile ist die Fähre also nicht die Wahl, sondern der Weg; die ehrliche Gegenüberstellung steht unter Fähre oder Tunnel.
Am Hafen: Check-in, Grenze, Spur
Der Ablauf ist derselbe wie mit dem Pkw, nur die Spuren sind breiter: Check-in am Drive-through-Schalter deiner Reederei - 60 Minuten vor Abfahrt bei DFDS und Irish Ferries, 90 Minuten bei P&O einplanen, mit Haustier bei Irish Ferries 90 -, danach die beiden Grenzkontrollen hintereinander, französische Ausreise und britische Einreise in Calais, in Dover spiegelbildlich, dann die nummerierte Aufstellspur. Auf dem Autodeck bleibt das Fahrzeug während der Überfahrt geschlossen: nimm mit nach oben, was du in 90 Minuten brauchst. Die Fristen je Reederei und die Puffer an Ferientagen stehen unter Check-in, die Anfahrt zu den Terminals unter Hafen Calais und Hafen Dover.
Die Nacht vor der Frühabfahrt
Im Hafen übernachtet niemand - die Aufstellspuren sind für Fahrzeuge, die gerade abfahren, und der Port of Dover bittet ausdrücklich, nicht früher als zwei Stunden vor Abfahrt zu kommen. In Dover verbietet der District Council das Schlafen im Fahrzeug in seinen Parkplätzen; an der Seafront (Marine Parade, Waterloo Crescent) dürfen Wohnmobile tagsüber zwischen 08:00 und 18:00 nicht stehen, nachts zwischen 18:00 und 09:00 gegen eine Gebühr am Automaten. In Calais liegt der bewirtschaftete Stellplatz an der Rue Asfeld rund zehn Minuten vom Terminal, ganzjährig geöffnet, mit gut hundert Plätzen - die vernünftige Basis vor einer Abfahrt im Morgengrauen. Alle Optionen mit Regeln und Gebühren stehen auf der Seite Parken.
Auf der anderen Seite: links, langsamer, gemessen
Mit dem Gespann gelten in England eigene Tempolimits - 50 mph auf Landstraßen, 60 mph auf Schnellstraßen und Autobahnen -, Wohnmobile über 3,05 t Leergewicht fahren 50, 60 und 70. Dazu kommen Linksverkehr, Kreisverkehre im Uhrzeigersinn und Mautstellen wie die Dartford-Querung, die auch Wohnmobile trifft. Das Wichtigste für die ersten Meilen ab Dover steht unter Autofahren in England, die Weiterfahrt Richtung London unter Weiterreise.
FAQ
Häufige Fragen zu Wohnmobil und Gespann
Was kostet die Fähre Calais - Dover mit dem Wohnmobil? +
Der Preis gilt pro Fahrzeug inklusive Insassen und richtet sich nach Länge und Höhe. Die aktuellen Ab-Preise für Wohnmobile nach Saison und Reederei stehen in der Tabelle auf der Seite Preise; verbindlich ist der Live-Preis für dein Datum.
Darf ich Gasflaschen mitnehmen? +
Ja, bei allen drei Reedereien bis insgesamt 47 kg je Fahrzeug, abgesperrt, gesichert und am Check-in deklariert. P&O und Irish Ferries begrenzen zusätzlich auf drei Flaschen; bei DFDS muss mindestens eine an ein Gerät angeschlossen sein. Geräte bleiben während der Überfahrt aus.
Darf ein LPG-Wohnmobil auf die Fähre? +
Ja - P&O akzeptiert werksseitige LPG-Anlagen, Irish Ferries LPG-, LNG- und CNG-Fahrzeuge mit geschlossenen Ventilen an Bord. Der Tunnel nimmt keine LPG-betriebenen Fahrzeuge mit; der Vergleich steht unter Fähre oder Tunnel.
Wie messe ich mein Gespann richtig? +
Über alles, im beladenen Zustand: Zugfahrzeug plus Deichsel plus Wohnwagen für die Länge, Dachbox, Fahrradträger oder Sat-Anlage für die Höhe. Eine zu klein angegebene Klasse taucht am Check-in als Aufpreis zum Hafentarif wieder auf.
Kann ich die Nacht vor der Abfahrt am Hafen schlafen? +
Nicht im Hafen. In Dover ist das Übernachten in den Parkplätzen des District Council verboten, an der Seafront nur zwischen 18:00 und 09:00 gegen Gebühr erlaubt; in Calais gibt es einen bewirtschafteten Stellplatz rund zehn Minuten vom Terminal. Details auf der Seite Parken.
Gespann gemessen, Gas deklariert?
Vergleiche die Abfahrten aller drei Reedereien für dein Datum und dein Fahrzeug.